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last updated:
13.01.2015

Von den Spuren, die uns wichtig sind ...


Lassen Sie mich eine kurze Geschichte erzählen. Wie jede gute Geschichte fängt auch diese mit den Worten »Es war einmal …« an.

Wir schreiben Mitte der siebziger Jahre; da lebt und arbeitet Einer im Norden von Berlin, im Klinikum Berlin-Buch. Er ist Chefarzt, wie Sie es heute sind oder morgen werden wollen. Sein Forscherherz schlägt für die menschliche Lunge, für das Atmen und das Beatmen. Er schreibt nieder, was er in vielen tierexperimentellen Studien erforscht und erfahren hat. Das Echo der Kollegen war zuerst verhalten, später nachdenklich.

Dann Paris, 1980: Auf einem Kongress für Intensivmedizin berichtet er erstmalig einem internationalen Fachpublikum von seinen Forschungsergebnissen zur Optimierung der Beatmung von ARDS-Patienten. Diese Rede findet große Beachtung bei Kollegen und Experten.

Später erzwingt er seine eigene Wende und kehrt 1985 von einem Kongressbesuch in den Niederlanden nicht in die DDR zurück: Der Beginn einer langen Wanderung; immer ungeduldig; immer gegen den Wind - doch stets mit Volldampf und Optimismus.

Es folgt der Ruf an die Erasmus-Universität zu Rotterdam - die Professur für Experimentelle Anästhesiologie. Nach 10 Jahren des Suchens und Fragens gewinnt er endlich die nötige Klarheit und schreibt seine Gedanken über die Chancen und Risiken des künstlichen Beatmens auf.

Zwei prägnante Sätze »Open up the Lung. Keep the Lung open.«, werden zum Titel einer später viel zitierten Publikation. Er tut kund, zeigt Flagge und widerspricht dem täglichen Tun auf Intensivstationen. Sein Widerspruch ist zugleich die helfende Hand. »Kommen Sie zu mir, lassen Sie es uns gemeinsam probieren: Wir werden ihn finden – Ihren persönlichen Weg zum Ziel.«

Die Idee, eine eigene Schule zu gründen, wird geboren und in die Tat umgesetzt. Das Tiermodell wird Mittel zum Zweck - zum Lehren, zum Visualisieren, zum besseren Verstehen. Anleitung zum Handeln zu geben - das ist sein persönlicher Anspruch. Stets trägt er auf den Lippen, was ihn bewegt – ein Berliner eben. Die Rede ist vom Gründer der Schule »Medizin im Grünen«, Herrn Professor Burkhard Lachmann.

In Dankbarkeit für das Fundament, auf dem wir uns weiter entwicklen konnte.

Ihr

Dr. Heiko Ziervogel